REPRÄSENTATIV 3

Erfahrungsbericht aus dem SVEB1 Modul

Wie Pferde Veränderungen wahrnehmen

Was Teilnehmende der cm-p SVEB1-Kurse so denken, dürfen sie auch sagen. Und Sie deshalb jetzt Geschichten über blinde Flecken, Herausforderungen sowie das Elektronifizieren und Reflektieren lesen. 

Du hast bei der cm-p das erste Modul SVEB1 abgeschlossen und willst nun auch den FA Ausbilderin bei der cm-p in Angriff nehmen. Warum hast du dich im Vorfeld für die cm-p entschieden?
Nach gründlicher Internetrecherche war mir der Auftritt der Firma sehr sympathisch, da der Mensch im Fokus steht und damit der Schwerpunkt nicht nur auf der Theorie liegt. Ich habe mich mutigerweise „blind“ für die Firma entschieden, was definitiv kein Fehler war. Obwohl ich so den spannenden Infotag verpasst habe.

Was war ausschlaggebend, dass du dich nun für die Ausbildung FA entschieden hast und warum wieder bei cm-p?
Als zukünftige Supervisorin sehe ich mit dem Fachausweis in der Tasche neue Berufsmöglichkeiten. Bei cm-p, weil ich die Trainer kenne und ihre Art zu arbeiten schätzen gelernt habe. 

cm-p und ihre Trainer versprechen anders zu sein. Ist das so?
Was heisst anders? Komisch? Sie sind sehr professionell und reich an Erfahrungen aus ihrem Berufsalltag als Erwachsenenbildner. Der Unterricht wird mit praxisbezogenen Beispielen bereichert und alles wirkt sehr authentisch. 

Und wie ist es mit den Versprechen, deine Trainerin-Persönlichkeit zu stärken und individuell auf dich einzugehen? Hast du das erlebt und wie?
Für die Persönlichkeitsarbeit sind die vier Monate sehr knapp. Man erhält einen Anstoss in die richtige Richtung, aber um effektiv an sich zu arbeiten, braucht es mehr Zeit und dies auch immer wieder. Dieser Prozess ist mit einem SVEB Zertifikat nicht abgeschlossen. Da der Kurs in kleinen Klassen durchgeführt wird, ist es den Trainern möglich, individuell auf die Teilnehmer einzugehen. Diesbezüglich konnte mehr als erwartet profitiert werden. Im Zusammenhang mit der Planung der Lernsequenzen konnte jede/r einen individuellen Workshop kreieren. Es blieb genügend Zeit, um Feedback von den anderen TN dazu zu erhalten sowie vom Trainer „gechallanged“ zu werden.

Weiter heisst es im Werbetext der cm-p, dass grosser Wert auf spielerische Methoden-Vielfalt undden Praxis-Transfer gelegt wird. Hand aufs Herz. Wir sind unter uns. Wurde Wort gehalten?
Ja, die Einstiege waren z.B. sehr spielerisch und extrem vielseitig gestaltet. Die Aufgabe für Einstiege wurde sehr schnell uns Teilnehmern als Übungsfeld überlassen. In unserer sehr kreativen Gruppe war der spielerische Aspekt klar vorhanden. Denn ganz ehrlich, wo lernt man besser sein Verhalten in einer Gruppe kennen, als beim Spiel. Wo es um Gewinnen und Kampfgeist geht. Wem ist es wichtig, wer drängt sich in den Vordergrund? Die Reflexionen waren immer sehr spannend und hatten dann nichts mehr mit Spielen zu tun, sondern mit gezieltem Arbeiten an der eigenen Persönlichkeit. So wurde eine gute Balance zwischen Spiel und Lernen gehalten.

Was hat dir nun das erste Modul SVEB1 gebracht? Als Mensch? Trainerin? In der Arbeitswelt?
Ich habe spannende Menschen kennengelernt und erfahren, wie durch die Erweiterung des Netzwerks neue Türen geöffnet werden können, an die man evtl. noch gar nicht gedacht hat.
Mir wurde bewusst, dass mir nebst dem 1:1 Coaching auch das Schulen und Vermitteln von Wissen sowie das Arbeiten mit Menschen in der Gruppe sehr zusagt. Daher freue ich mich auch auf das Modul 2, um tiefer in das Thema Gruppenprozesse einzutauchen. 
Und nicht zuletzt bin ich stolze Besitzerin eines Zertifikates, das heutzutage bei vielen Firmen als Voraussetzung für die Arbeit mit Erwachsenen gilt. Es ist immer gut, einen Plan B zu haben in der heutigen Arbeitswelt.

Was erhoffst du dir von und nach der Ausbildung zur Ausbilderin mit eidg. Fachausweis? Als Mensch? Trainerin? In der Arbeitswelt?
Es geht mir darum, mein Wissen im Bereich der Gruppenprozesse zu vertiefen und mich selbst sowie mein Verhalten in gruppendynamischen Prozessen besser kennen zu lernen. Nur wer sich selbst gut genug kennt und sein Verhalten in verschiedenen Situationen versteht, kann andere coachen und begleiten, ohne anderen seine eigenen Themen überzustülpen. Daher erhoffe ich mir, in viele unerwartete Situationen zu fallen, die begleitet sind und im Anschluss reflektiert werden. Dies, um aufschlussreiche Erkenntnisse zu meinen „blinden Flecken“ zu erhalten. So kann ich mich zur authentischen Trainerpersönlichkeit entwickeln und mich als Coach noch professioneller verhalten.

Hast du neue Visionen, Ziele und Pläne? 
Mein primäres Ziel ist, meine zwei Töchter auf ihrem Weg unterstützend zu begleiten. Dass wir alle, mein Mann, ich und die Kinder gesund bleiben und nie Geldsorgen haben. 
Doch ich glaube, das wolltest du nicht hören….hahah… Ich absolviere momentan eine Zusatzausbildung zur Supervisorin und Organisationsberaterin. Dies, da ich als Coach eine BSO Zertifizierung möchte und mir einen fundierten Werkzeugkoffer für meine Arbeit als Coach zusammenstellen will. Ganz klar ist die Selbstständigkeit eine neue Herausforderung für mich, welche ich mit Freude annehme.
Der nächste Schritt ist, mein pferdegestütztes Coaching unterschiedlichen Firmen als Teambildungs- und Führungscoaching anzubieten. Meine Webpage wurde gerade neu erstellt, und ich freue mich jetzt schon über ganz viele Klicks, Likes und Kommentare. 

Was gelingt dir nun einfacher und besser?
Was mir besonders viel gebracht hat, war das Training vor der Kamera. Sich selbst zu sehen fördert das Verständnis für die eigene Wirkung und gibt Anhaltspunkte, diese zu verbessern. Auch habe ich an Selbstsicherheit gewonnen.

Hast du dich während der Ausbildung auch mal genervt? Warum?
Genervt ist für mich so ein Ausdruck von Unreflektiertheit und hat meist auch mit persönlichen Themen zu tun. Aus meiner Sicht könnte das Handling der Kursunterlagen und deren Elektronisierung optimiert werden. In einem SVEB Kurs ist es Voraussetzung, dass die Trainer mit den heutigen Medien zurecht kommen und auch müssen. Es gibt verschiedene sehr gute Tools, um papierlosen Unterricht anzubieten, was den Teilnehmer/innen unnötiges Rumschleppen von schweren Ordnern und das Einrichten von Archivierungsräumen erspart. Mit wenigen Clicks wäre es möglich, via Handy, Laptop, Tablett in die Schulungsunterlagen einzusehen und z.B. unterwegs oder wenn man grad schnell was nachschlagen möchte, aufzurufen. Es hat manchmal genervt, dass der Ordner nicht in meine Handtasche passte. 

Gelacht und gefeiert habt ihr auch? Oder musstet ihr dafür in den Keller?
Oh, wir haben viel gelacht. Aus-, an- und mitgelacht. Es gab immer wieder Raum für Spass. Wer über sich selbst lachen kann, hat schon viel gelernt. 

Glaubst du, dein Pferd/deine Pferde spüren eine Veränderung bei dir nach den Ausbildungen? Ist im Fall völlig ernst gemeint, die Frage.
Ich bin mich permanent am Verwickeln und wieder Entwickeln, das Leben ist eine stetige Veränderung. Also von daher sind sich die Pferde an Veränderung gewohnt. Sie reagieren sehr sensibel auf das tiefe Innere – spüren Unruhe und Ruhe, Unklarheit und Klarheit. Sie spiegeln deine Persönlichkeit – neutral, direkt, ehrlich. Es hängt also ganz davon ab, mit welcher Energie du dich veränderst. 

Und deine Kunden und Teilnehmer? Was werden die anders und oder besser erleben in deinen Kursen und Coachings?
Die Weiterbildung hat mir bewusst gemacht, wie hilfreich und wie wichtig Rhetorik, Didaktik sowie ein roter Faden mit klarer Strukturierung sind. Gerade als Coach ist es wichtig, den Überblick zu halten, wenn man stark auf den Klienten eingeht. Gezielt Fragen zu stellen und sich verständlich sowie präzise auszudrücken, ist das A und O der Gesprächsführung. 

Für wen denkst du, ist das SVEB1 Zertifikat geeignet und warum?
Ich weiss nicht, wie andere Schulen den Lehrgang zum SVEB Zertifikat gestalten. Aber so, wie cm-p den Lehrgang anbietet, würde ich es jedermann und „jederfrau“ empfehlen, welche beruflich in irgendeiner Art mit Erwachsenen zu tun haben. Zum Beispiel auch Führungskräften, nicht ausschliesslich Ausbildern. Die Ausbildung bietet eine wunderbare Plattform, um an seiner eigenen Persönlichkeit zu arbeiten. Sie hilft, Reaktionen von anderen Personen auf das eigene Verhalten besser zu verstehen. Das würde ganz klar auch im Führungsalltag einen Mehrwert bringen. Wenn ich überlege, wäre evtl. genau das eine weitere Geschäftsidee für die cm-p: Workshops für Führungskräfte aus der Finanzbranche. Da gäbe es in meinem Netzwerk noch den einen oder anderen Kontakt.

Und für wen und warum der Fachausweis Ausbilder/in?
Um das zu erläutern muss ich erst selbst die Ausbildung absolvieren, danach kann ich bestimmt mehr dazu sagen.

Machst du noch etwas Werbung für uns? Und warum bei cm-p?
Als ehemalige Sales für Finanzprodukte mache ich Werbung nur gegen Provision. Sonst klappt das nie mit „keine Geldsorgen haben“!
Doch ich denke, wenn mich jemand nach meinen Erfahrungen während des SVEB Seminars fragt, wird er anhand meines Enthusiasmus ein positives Bild von der cm-p erhalten. Ich glaube, das ist die beste Werbung für ein Unternehmen.

Und was könnte cm-p noch besser machen?
Wie schon erwähnt, würde für einige Seminare papierloser Unterricht Sinn machen. Auf eurer Homepage ein geschützter Bereich für den Austausch der Seminarteilnehmer wäre auch zu befürworten. Damit benötigt man keine anderen Dienste wie Whatsup, SMS, Snapchat oder was auch immer verwendet werden muss. (Es gibt Teilnehmer, die solche Dienste nicht nutzen, die sind dann ausgegrenzt.)

Was ist dein persönliches, nächstes Ziel?
Die Energie, die ich momentan in meine Selbständigkeit stecke, bewahren zu können und weiterhin gerne mit Menschen zu arbeiten. Mir macht es Spass zu sehen, wie sich Menschen entwickeln und durch das Arbeiten an ihren Persönlichkeiten eine ganz neue Lebensqualität entdecken. Als Coach Menschen so begleiten zu dürfen, ist für mich ein Privileg.

Interview mit Rebecca Böniger, Coach für pferdegestütztes Coaching und Kursleiterin mit SVEB-Zertifikat

Rebecca Böniger
Haslernstrasse 23
8104 Weiningen
M 079 251 20 32


SVEB-Zertifikat Kursleiter/in – ADA FA-M1

Ich will. Ich kann.

Mit dem SVEB-Zertifikat Kursleiter/in bist Du bestens gerüstet für den Einstieg in die Berufswelt der Erwachsenenbildner/innen. Du erhältst wertvolles Handwerkzeug, um Erwachsene dabei zu unterstützen, in ihrem Fachgebiet besser zu werden. 

Mehr Informationen zur Ausbildung und Anmeldung hier ...